Ein Garagenbrand ist schneller verursacht als Sie denken!

Haben sie sich auch schon einmal gefragt: "Was kann in meiner Garage schon brennen?"
"Natürlich nichts," antworten sie, "in meiner Garage befindet sich ja nur mein Auto".
Aber, steht dort wirklich nur Ihr Auto? Wir haben da ganz andere Erfahrungen gemacht. Unaufgeräumte Garagen sind keine Seltenheit. Verschiedenste Sachen werden in einer Garage auf engstem Raum untergebracht. Oft genug handelt es sich dabei um ölige Putzlappen, ausgetrocknete Farbreste, Lackdosen, Lösungsmittel, Holzvorräte oder auch nur der Rasenmäher mit gefülltem Tank!
Übrigens, selbst wenn nur ihr Auto in der Garage brennt, brennt es sehr gut, wenn es einmal entzündet wurde.
Wird die Garage auch als Werkstatt genutzt, können z.B. bei Schleifarbeiten ölige Putzlappen unbemerkt entzündet werden. Was zunächst als Schwelbrand beginnt, führt weiter zum Entstehungsbrand und kann auf die ganze Garage übergreifen.

Unsere Tipps:   

 

  • Halten sie Ordnung! Nutzen sie ihre Garage nicht als Rumpelkammer.
  • Verwenden sie kein offenes Feuer.
  • Lassen sie nie Treibstoffe und Lösungsmittel geöffnet herumstehen.
  • Sollten sie doch einmal feuergefährliche Arbeiten vornehmen, halten sie Ihren Arbeitsbereich frei und stellen ein geeignetes Löschmittel bereit.
  • Verschließen sie immer ihre Garage. So haben auch Kinder keine Chance ungewollt zum Brandstifter zu werden.

 



Traktoren gehören nicht in Scheunen

In Scheunen, in denen Heu oder Stroh gelagert wird, dürfen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gelagert werden. Kraftfahrzeuge und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen in Durchfahrten nur abgestellt werden, wenn dadurch Feuerwehr- und Rettungsarbeiten nicht behindert werden können. Sind Fahrzeuge in anderen Räumen als Garagen untergebracht, so darf auch hier nicht geraucht oder offenes Licht verwendet werden. Auch ein Betanken ist nicht zulässig. Motoren dürfen nur zum Erreichen und Verlassen solcher Räume laufen.