Feuerwehrleute aus Issum und Sevelen trainieren im Brandcontainer
Die Heißausbildung in der Wärmegewöhnungsanlage – eine heiße Herausforderung bis an die Belastungsgrenze


Gruppe 2 vor dem Kompetenzzentrum Bei Temperaturen von bis zu 250 Grad konnten zwei Gruppen der Atemschutzgeräteträger der Löschzüge aus Issum und Sevelen in einer holzbefeuerten Brandübungsanlage verschiedene Szenarien trainieren. Vor den praktischen Übung wurden die Teilnehmer theoretisch geschult.

Dann ging es los: Die Trupps im Brandcontainer bestanden jeweils aus zwei Einsatzkräften, die von einem Ausbilder begleitet wurden. Sie trugen Atemschutzgerät und Schutzkleidung. Im Außenbereich im 1. Obergeschoss des Containers wurden die Lungenautomaten an den Atemanschlüssen angeschraubt, ab dann atmeten die Feuerwehrleute die Luft aus ihren Atemschutzgeräten.dichter Rauch, der schon bei geschlossener Tür durch den Türspalt drückt

Eine Tür, durch die man nach der Öffnungsprozedur in einen dunklen und unbekannten Raum voller Rauch gelangt. Aufgrund der enormen Wärme bewegt man sich so tief wie möglich fort, auf dem Rücken eine Atemschutzflasche. Den Truppmann erkennt man nur mit etwas Glück an dem leicht leuchtenden Helm. Zur Sicherheit bleibt man miteinander in Berührung, denn verlieren darf man sich nicht.


letzter Check, bevor die Anlage betreten wird 
Diese Situation erlebten die Teilnehmer bei der zusätzlichen Sonderausbildung, um für die Gefahren im Brandeinsatz trainiert zu sein. Um unter Atemschutz vorgehen zu dürfen, müssen die Atemschutzgeräteträger alle drei Jahre die ärztliche Untersuchung G 26 bestehen sowie mindestens einmal jährlich eine Einsatzübung sowie eine Belastungsübung mitmachen. Dies ist Voraussetzung, damit sie weiterhin auch im Einsatzfall als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden dürfen und somit über die Rauchgrenze bis hin zum Feuer gelangen können. Bei dieser realitätsnahen Ausbildung lernen die Feuerwehrangehörigen ihre Belastungsgrenzen kennen, denn schließlich dürfen sie sich nicht selbst in Gefahr bringen, z.B. durch Dehydrierung aufgrund des großen Flüssigkeitsverlustes. Auch die richtige Taktik bei der Innenbrandbekämpfung ist wichtig, um Verbrühungen durch das verdampfende Wasser vorzubeugen.

 

Weitere Fotos vom Besuch des Brandübungscontainers finden Sie auch unter "Aktuelles/2016"

Alles in Ordnung!